Neujahrstreff

Die geehrten Mitglieder der Pfarrei
Die geehrten Mitglieder der Pfarrei

Pfarrei Ast ehrt beim Neujahrstreff ihre ehrenamtlichen Helfer. 

Alois Eiber bedankt sich bei der Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraut Maier für die Vorbereitung des Neujahrstreff
Alois Eiber bedankt sich bei der Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraut Maier für die Vorbereitung des Neujahrstreff

Ministranten, Lektoren, Chorsänger oder Kommunionhelfer: In der Pfarrei Ast gibt es viele, die sich ehrenamtlich, nur für Gottes Lohn, einbringen und engagieren. Sie gestalten Kirche lebendig, lassen Glauben erfahr- und erlebbar werden. Sie sind die Motoren, die das Pfarrleben antreiben.

 

Am Donnerstagabend waren all diese Helfer traditionell zum Neujahrstreff ins Pfarrheim eingeladen. Diese Einladung spricht die Pfarrei jedes Jahr aus, um denen zu danken, die sich aktiv in die Pfarrgemeinschaft einbringen. Dabei wurden einige von ihnen für das oft jahrzehntelange Engagement geehrt.

Zunächst hatten die Aster gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Danach gab es ein Essen im Pfarrheim – als kleines Dankeschön für den ehrenamtlichen Dienst in der Pfarrei. Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Maier und Kirchenpfleger Alois Eiber hießen die vielen Helfer willkommen. Unter den Gästen waren auch Ruhestandspfarrer Raimund Arnold, Stadtpfarrer Wolfgang Häupl und Diakon Alfons Eiber. Mit einem Lied leitete der Kirchenchor – das musikalische Aushängeschild der Pfarrei Ast – zu den Ehrungen über.

Der Chor - das musikalische Aushängeschild der Pfarrei Ast
Der Chor - das musikalische Aushängeschild der Pfarrei Ast

 

Großes Engagement

 

Stadtpfarrer Häupl, Gertraud Maier und Alois Eiber zeichneten Mitarbeiter der Pfarrei aus, die sich schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten unentgeltlich engagieren. „Ihr alle bringt eure Fähigkeiten und Talente ein“, sagte Maier. 

 

Für 30 Jahre als Lektorin (fünf davon in Biberbach) und 20 Jahre als Kommunionhelferin wurde Rita Windmeißer geehrt. Ebenfalls seit 20 Jahren versieht Michaela Lindner den Lektorendienst. Als „schier unglaublich“ bezeichnete die Pfarrgemeinderatssprecherin das Engagement von Hildegard Mauerer, die seit 50 Jahren im Kirchenchor singt. Musik sei ihr Leben, das Singen zur Ehre Gottes ihre Leidenschaft, sagte Maier über die Geehrte. Eine besondere Ehrung erfuhr auch Lissa Laubmeier, die seit 40 Jahren Mitglied des Aster Kirchenchors ist. Sie sei, so Maier, eine 1000-Prozentige. Stets engagiert, kritisch, immer aber herzlich leite sie zudem seit 15 Jahren den Chor. Seit 15 Jahren gehört Erika Huber dem Sängerkreis an. Sie wurde ebenso mit einer Urkunde ausgezeichnet wie Stefan Ruhland, Maria Deml und Heinz Wagner, die seit zehn Jahren im Chor singen. Ihnen allen ist Singen zur Ehre Gottes eine Herzensangelegenheit.

Geehrt wurde auch Armin Ederer für zehnjährige Mitarbeit in der Caritas. Viel Arbeit und Zeit hat Alois Eiber in den vergangenen 30 Jahren für die Pfarrei aufgewendet. Seit drei Jahrzehnten ist er Mitglied der Kirchenverwaltung. Nachdem er zum Kirchenpfleger ernannt worden war, wurde in der Pfarrei viel saniert und gebaut, sagte Maier in ihrer Laudatio. Eiber habe stets ein offenes Ohr für alle Belange und sei offen für Neues. Dafür gebühre ihm der Dank der gesamten Pfarrei.

Auch Verabschiedungen standen auf dem Programm: Philipp Eiber und Bastian Bittner waren neun beziehungsweise fünf Jahre Ministranten. Dafür dankten ihnen Eiber, Häupl und Maier. Verabschiedet wurde dann Franz Braun – zwölf Jahre lang ein „immer zuverlässiges Mitglied der Kirchenverwaltung“. Ein Dank ging an Anneliese Eiber, die „gute Seele der Pfarrei“, die ohne große Worte, dafür mit umso mehr Liebe die Kirche so wunderbar schmücke und sich um das Kreuz von Berta Bürgmann kümmere.

 

2018 in Bildern

 

Bei einer Bilderschau, die Wolfgang Laubmeier zusammengestellt hatte und die Lissa Laubmeier kommentierte, ließen die Aster das vergangene Jahr Revue passieren: von der Aussendung der Sternsinger über die Firmung bis hin zur Christmette.

Den Neujahrstreff der Pfarrei nutzte Kirchenpfleger Alois Eiber auch, um auf die Arbeit der Kirchenverwaltung zurückzublicken. Er erinnerte an die Restaurierung der Kirchhofmauer und informierte, dass man eine Erinnerungstafel zur Generalsanierung anfertigen lasse. Erneuert werden die Gedenktafeln an der Ostseite und im Friedhof habe man ganze Arbeit geleistet: Dort waren er und einige Helfer 239 Stunden zugange, um die letzte Ruhestätte wieder auf Vordermann zu bringen.

Text und Foto: Bucher